zu den Praxisrundgängen:

bitte auf das Bild klicken


Impressum


Aktuelle Veranstaltung:



Mehr unter Aktuelles...



 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    Symbioselenkung
    (=Mikrobiologische Therapie)      

                                                                                                                            zurück zur Leistungsübersicht...
                                                                                 
      Definition

    Der Mensch lebt mit einer Vielzahl
    von Mikro-Organismen
    (z. B. Bakterien) in einer natürlichen
    und engen Lebensgemeinschaft. Sie
    besiedeln alle Schleimhäute,
    z.B. im Darm.

    Da sowohl der Mensch auf die Mikro-
    organismen, als auch die Mikroorga-
    nismen zum Leben auf den
    Menschen angewiesen sind, spricht
    man von einer Symbiose
    (griech.: symbiosis = Zusammen-
    leben) dieser beiden.
     

      Elektronenmikroskopische Aufnahme von Bakterien
      auf der Darmschleimhaut


    Diese Symbiose ist, da sie schädigenden Umwelteinflüssen, Fehlernährung, Mißbrauch von
    Medikamenten, sowie schädigender Lebensweise usw. ausgesetzt ist, störanfällig. Die so
    entstehende "Dysbiose" (= gestörte Symbiose) bildet häufig die Grundlage von z. T. akuten,
    meist aber chronischen Erkrankungen. Da die Krankheitsursache, die gestörte Symbiose,
    meistens nicht erkannt wird, ist auch keine Therapie der Ursache möglich.

    Durch die Symbioselenkung (oder Mikrobiologische Therapie) wird die Symbiose zwischen
    Mikroorganismen und Mensch wiederhergestellt. Durch das Wiederherstellen der normalen
    Mikroorganismenflora ist eine echte "Kausaltherapie", also ein Wiedererreichen der Gesundheit
    durch das Beseitigen von Krankheitsursachen möglich, was eines der Grundprinzipien der
    Ganzheitsmedizin ist. Denn nur durch Beseitigen der Ursachen von Erkrankungen ist tatsächliche
    Heilung möglich.

    Wissenschaftliche Anerkennung

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch in Symbiose mit Mikroorganismen lebt und daß
    diese wichtige Abwehrfunktionen für den Menschen wahrnehmen. Es gibt Untersuchungen über die
    Wirkungsweise der Symbioselenkung und deren positiven Auswirkungen. Der Wirkungsmechanis-
    mus ist wissenschaftlich gut erklärbar.

    Wirkungsweise

    Die Mikroorganismen siedeln auf Schleimhäuten in der Nase, im Mund, im Hals, im Dünndarm
    und im Dickdarm, Blase, Genitaltrakt. Es können unter Umständen über 500 verschiedene
    Mikrobenarten nachgewiesen werden.

    Die Anzahl der Bakterien im menschlichen Darm wird auf über 1014 ( 100.000.000.000.000 )
    geschätzt. Diese Zahl ist größer als die Zahl aller Zellen des menschlichen Körpers
    zusammengenommen.

    Das harmonische Zusammenleben von Mensch und Mikroorganismen ist für die Gesundheit des
    Menschen von sehr großer Bedeutung.

    Man weiß heute, daß die Mikroorganismen wichtiger Bestandteil des Immun-Abwehrsystems des
    menschlichen Organismus sind. Erst durch deren Gegenwart ist das lymphatische Gewebe der
    Darmschleimhaut in der Lage, seine Schutzfunktion vor Krankheiten wahrzunehmen.

    Gerät dieses Gleichgewicht in Dysharmonie, erlahmen die Abwehrkräfte des Organismus zuneh-
    mend und es kommt zu Störungen im Stoffwechsel. Auf diesem Boden kann sich dann eine
    Vielzahl von Krankheiten manifestieren.

    Mit der Symbioselenkung oder Mikrobiellen Therapie hat man die Möglichkeit, durch Zufuhr von
    lebenden oder abgetöteten Bakterien, über eine Aktivierung verschiedener Abwehreinrichtungen,
    zu einer Verbesserung der Abwehrfunktionen zu kommen (orale Gabe und Injektionen in Form
    von Autovaccine).

    Dadurch wird der Organismus in die Lage versetzt, verschiedenen Infektionskrankheiten und
    Störungen im Magen- Darm- Bereich zu begegnen und allergische Reaktionen sowie Abwehr-
    schwäche und chronische Erkrankungen bis hin zu Tumorerkrankungen einzugrenzen.

    Therapiemöglichkeiten

    Das Therapiekonzept der Symbioselenkung ist eine gestaffelte Anwendung aufeinander
    abgestimmter Präparate in einem Phasenschema. Es handelt sich dabei um ein System von
    Signalen zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte.

    Die Wirkungsweise konnte in zahlreichen klinischen Studien belegt werden. Dabei haben sich als
    Hauptanwendungsgebiete herauskristallisiert :

    1. 

    Akute und chronische Infekte und Erkrankungen der oberen Luftwege
    ( z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Tonsillitis, usw. ) 

    2. 

    Hauterkrankungen ( z.B. Neurodermitis, usw. )

    3. 

    Harnwegsinfekte

    4. 

    Störungen im Magen- Darm- Bereich

    5. 

    Allergien

    6.

    Immundefizite aller Art



    Die Symbioselenkung ist besonders wirkungsvoll in der Kombination mit Richtlinien aus der
    Ernährungstherapie. Sprechen Sie zur Durchführung einer Symbioselenkung mit Ihrem Arzt.

    Nebenwirkungen

    Die Symbioselenkung ist ausgesprochen nebenwirkungsarm und im Prinzip jedem Patienten mit
    geeigneter Indikation zu empfehlen.

    Besonders auch bei Kindern haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, was z.B. infektanfällige
    Kinder angeht, die oft längst antibiotikaresistent sind. Häufig konnten angesetzte Operationen
    z.B. von "Polypen" vermieden werden.

    Indikationen

    1. 

    Allergische Erkrankungen

     

    Heuschnupfen

     

    Asthmoide Bronchitis

     

    Asthma bronchiale

     

    Chronisches Ekzem

     

    Neurodermitis

    2. 

    Chronische therapieresistente Harnwegsinfekte

    3. 

    Rezidivierende Infekte bei Erwachsenen und Kindern :

     

    Schnupfen ( besonders chronische Formen )

     

    Kehlkopfentzündungen

     

    Mittelohrentzündungen

     

    Nasennebenhöhlenentzündungen

     

    Bronchitis

    4. 

    Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

    5. 

    Zusatzbehandlung zur Immunstimulation bei Krebserkrankungen

    6. 

    Magen-Darm-Trakt

     

    Allergien

     

    Chron. Magenschleimhautentzündung

     

    Schäden durch Nebenwirkungen von Antibiotika

     

    -

    Pilzerkrankungen des Darms

     

    Magengeschwüre, Duodenalgeschwüre

     

    Darmentzündungen ( z.B. Gastroenteritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

     

    Refluxösophagitis

     

    Divertikulose - Divertikulitis

    7. 

    Kopfschmerzsyndrome ( z.B. Migräne )



    Über weitere Indikationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.


    © by Dr. Stephan Dold 2005

     

 

hier gehts zurück zur Startseite...